Vernissage zugunsten des Bildungsfonds für Menschen mit Romno-Hintergrund

 

Wir freuen uns, auf unsere kommende Vernissage in Berlin am Donnerstag, den 22. November hinzuweisen und herzlich dazu einzuladen.

Ort: Herthastraße 4, 13189 Berlin
Datum: Donnerstag, 22. November
Beginn: 19.30 Uhr

Es werden Kunstwerke und Fotografien von Behar Heinemann und Ina Rosenthal ausgestellt, die für den neu gegründeten Bildungsfonds der Stiftung für Menschen mit Romno-Hintergrund zum Verkauf angeboten werden. 
Der Fonds soll Menschen dabei helfen, sie in ihren individuellen Bildungsaufbrüchen zu fördern und zu begleiten.

Eine offizielle Einladung mit näheren Informationen wird noch folgen!

 

Beratung und Unterstützung

 

Unsere Bildungsberatung richtet sich gezielt an die Bedürfnisse der Ratsuchenden. Wir unterstützen dabei, eine Basis aufzubauen, beruflich Fuß zu fassen, eine Weiterbildung zu beginnen, beim Verfassen von Bewerbungen oder der Vorbereitung auf ein Jobinterview.

Unser Beratungsangebot ist kostenfrei und wir unterliegen der Schweigepflicht. Die Beratung kann mit Übersetzung in Romanes stattfinden. Telefonisch oder per E-Mail ist die Beratung auch außerhalb von Berlin möglich.

 

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STIPENDIAT*INNEN 

„Seit ich bei der Stiftung bin, gehe ich mit mir selbst anders um“

Ich habe nach der Realschule eine Lehre als Fachkraft für Veranstaltungstechnik gemacht und dann an einem Theater gearbeitet. Nach wenigen Jahren habe ich gemerkt, dass ich mich bei der Arbeit nicht mehr wohl fühle. Ich habe dann überlegt, wo ich meine Fähigkeiten wirklich gut einbringen könnte – und es war klar, dass es einen sehr großen Bedarf an Menschen gibt, die in Roma-Arbeit aktiv werden.

So hat sich mein Wunsch entwickelt, eine Ausbildung zum Sozialassistent zu machen. Die ist allerdings teuer. Also habe ich mich bei der Lagrenne Stiftung für ein Stipendium beworben – und bin angenommen worden.  

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WAS UNS WICHTIG IST!

Unwissenheit führt auf allen Seiten der Gesellschaft zu Angst – Angst vor dem Fremden und Unbekannten. Das Kennenlernen der Anderen und die Begegnung aller Beteiligten sind erste Schritte, um sowohl Antiziganismus als auch mangelnder gesellschaftlicher Teilhabe von Sinti und Roma konstruktiv zu begegnen.

 

Die Hildegard Lagrenne Stiftung ist daher überzeugt davon, dass Wissen der Schlüssel für ein selbstbestimmtes Leben und ein gelingendes Miteinander ist. 

Als einzige Stiftung der Sinti und Roma setzt die HLS sich deshalb dafür ein, dass Menschen mit Romno-Hintergrund (Sinti und Roma) in Deutschland einen besseren Zugang zu Bildung und zum Arbeitsmarkt erhalten.

 

Unter Bildung versteht die HLS nicht nur Schulwissen und Berufsausbildung, sondern auch den Zugang zu politischer und gesellschaftlicher Beteiligung, zum Beispiel in Form von Vereinsarbeit oder politischem Engagement.

 

GESCHICHTE DER
HILDEGARD LAGRENNE STIFTUNG

Die Hildegard Lagrenne Stiftung (HLS) wurde am 25. Oktober 2012, am Tag nach der Einweihung des Denkmals für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma Europas, von Sinti und Roma gegründet.

Die Stiftung ist nach Hildegard Lagrenne (1921–2007) benannt, die die Bürgerrechtsbewegung der deutschen Sinti und Roma prägte und Zeit ihres Lebens für Bildung und die Bekämpfung des Antiziganismus eintrat.

Hildegard Lagrennes Vorbild folgend arbeiten wir für den gerechteren Zugang zu Bildung, die gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Romno-Hintergrund und deren weitere Inklusion in die deutsche Gesellschaft.

Wir bieten für Menschen mit Romno-Hintergrund Einzelfallhilfe und Beratungsangebote bei Berufsschwierigkeiten, persönlichen und familiären Problemen.

FREUND*INNEN  


Dr. Gert Weisskirchen (SPD)
Ehemaliges Mitglied des Deutschen Bundestages 

Doris Schröder-Köpf (SPD)
Abgeordnete des niedersächsischen
Landtages, Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe

Claudia Roth
(Bündnis 90/Die Grünen)

Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages


Rita Süssmuth (CDU)

Ehemalige Präsidentin des Deutschen Bundestages

FÖRDErung

 

 

aktuelle Version: 180404